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Vita

Das schummrige Licht der Welt erblickte ich am 13. Januar 1986 in einem Krankenhaus meiner Geburtsstadt Siegen.

Meine Eltern Brita und Helmut F├Âllmer hatten als Wohnort das etwas abseits gelegen Wilnsdorf f├╝r sich entdeckt, wo ich eine herrliche Kindheit verbringen durfte. Als Lehrerin und Informatiker ist keins meiner Elternteile mit der darstellenden Kunst wirklich vertraut gewesen, dennoch unterst├╝tzten sie mich vorbehaltslos in meinem Wunsch, was sich bis heute fortsetzt. Hierf├╝r m├Âchte ich ihnen schriftlich fixiert ein weiteres Mal herzlichst danken.

Bereits in der Grundschule galt ich als Mime und Klassenclown - etwas, das mir selber gar nicht so lieb war - doch erst w├Ąhrend meiner aufeinanderfolgenden Jahre in der Theater-AG des Gymnasium Wilnsdorf, unter Leitung meines Mentors Lothar Naumann, entwickelte ich meine Hingabe zu Schauspielerei, ging dieser auch w├Ąhend meines Zivildienstes anno domini 2006 freudig nach, und wurde sofort nach Beendigung dieser 2007 an der privaten Schauspielschule Mainz aufgenommen. Obwohl ich festellen musste, dass es ├Ąu├čerst schwierig ist, immer und immer wieder gegen sich selbst anzuk├Ąmpfen, die Zivilisation und Erziehung zu vergessen und wieder zu den Urinstinkten zur├╝ckzufinden, war die Zeit dort in Mainz kosmosaufbrechend und ├╝berw├Ąltigend. Das b├╝hnenbew├Ąhrte Sprechen, Gehen und Denken musste gelernt werden, Gesang und Fechten ging ich mit besonderer Freude nach - und ach, habe ich die Momente auf B├╝hnen geliebt - in Scheunen und vor Kuchenbuffets gleicherma├čen.

Drei Jahre gingen schnell vorbei. Schon sa├č ich 2010 mit meiner staatlich anerkannten B├╝hnenreife auf der Stra├če. Zuerst schlug ich mich mit Gelegenheitsauftritten, Studentenfilmchen und H├Ârspielaufnahmen durch, - ja, ich konnte durch eine Nebenrolle in dem Film Homies von Adnan G. K├Âse als Robin sogar meine gro├če Kinokarriere starten - dann entschied ich mich jedoch f├╝r ein gefestigteres Leben in den Reihen zahlreicher Mitwirkenden bei der Firma Galadinner GmbH als Krimidinnerdarsteller.

Es war wirklich sch├Ân und dazu lehrreich, solange es dauerte, doch eine Wiederholung sagte meinem weiterstrebenden Wesen nicht zu, nachdem der Vertrag im Juli 2011 endete.

Im Abschluss des 2011er Jahres und zu Beginn 2012 verschlug es mich nach W├╝rzburg, wo ich am Mainfrankentheater als Gast in den Produktionen Emilia Galotti und Die Ermittlung mitwirken durfte.

Nun blicke ich neuen Herausforderungen und neuen Bereicherungen entgegen - das Leben eines Schauspielers ist gl├╝cklicherweise das eines stetigen Auf-und-Abs.